Sonntag, 21. November 2010

Isle of Skye Teil 2

Am nächsten Morgen ging es in alter Frische weiter.
Geplant war, dass wir zuerst zu dem kleinen Fischerdorf Portee fahren. Lange haben wir uns allerdings dort nicht aufgehalten, weil es wirklich klein ist und bis auf die bunt bemalten Häuser am Hafen, keine weiteren Attraktionen gab. Trotzdem kann man sagen, dass es sehr idyllisch ist :)


Anschließend hieß es dann wieder "Lasst uns den nächsten Berg bezwingen, auf zum Old Man of Storr".
Der Weg dorthin war mal wieder besonders.
Denn dort ist es nicht ungewöhnlich, dass mitten auf der Straße eine Herde Schafe stehen. Und so mussten wir erst einmal halten, beziehungsweise extrem langsam fahren, um keines der kleinen Tierchen zu überfahren.
Generell gibt es unheimlich viele Schafe in Schottland. Das hat uns Mädels allerdings nicht davon abgehalten, auch nach dem 1000 Schaf, immernoch zu verkünden wie süß sie doch sind. Sehr zum Leidwesen vom André. Der sich aber kurz darauf gerächt hat und uns den Schock unseres Lebens eingejagt hat. Als er gefahren ist, lief direkt vor uns ein Hund auf der Straße. Wir Mädels: "Vorsicht André da vorne ist ein Hund." Keine Reaktion. "André.. da vorne schau, ein Hund." "Echt? Wo denn?" "André, direkt vor uns pass auf nicht überfahren." "Wo ist der denn? Ich seh nichts?" "ANDRÉ!!! Pass auf den Hund auf!" "Ja wo ist er denn?" "ANDRÉ DIREKT VOR UNS PASS AUF!!!!!" Dem Hund ist natürlich nichts passiert und André hat sich tot gelacht, da er den Hund natürlich sofort gesehen hatte. 



Auf der Suche nach dem Aufstiegspunkt, sind wir noch an einem Wasserfall angekommen. Dort haben wir kurz gehalten, um uns an seiner Quelle zu stärken und das schöne Wetter zu genießen.




Nun standen wir also am Fuße vom Old Man of Storr, vor uns ein 700 Meter Aufstieg. Natürlich mit den besten Wanderschuhen ausgestattet (Chucks und Stoffturnschuhe, die Handtaschen haben wir ausnahmsweise im Auto gelassen), haben wir die Herausforderung aufgenommen. Über Stock und Stein und Matschwege ging es höher und höher. Wir hatten wie gesagt wirklich Glück mit dem Wetter gehabt. Die Sonne hat geschienen, so dass wir uns einredeten, dass wenn wir wieder unten sind, schön gebräunt sind.
Während André die letzten steilen Hänge bekraxelt hat, haben wir Mädels uns dafür entschieden die tolle Aussicht zu genießen. Bald sind wir dann wieder runter, da es ziemlich windig wurde und es aussah als ob es jeden Moment anfangen würde zu schütten.

Der Zipfel? Das ist der Old Man of Storr

Aufstieg -.-

Aussicht


Die letzten Meter

Nachdem wir noch ein wenig über die Insel gefahren sind, haben wir auf unserem Rückweg festgestellt, dass wir richtig Glück mit dem Aufstieg gehabt haben. Denn keine 30 Minuten später sind die Wolken so zugezogen, dass man den Old Man nicht mal mehr sehen konnte. Kurz vor Portree sind uns dann auch wieder unsere alten Bekannte über den Weg gelaufen.


Nebelwand


Ja, es war sehr anstrengend!!!
Wieder im Hostel angekommen, haben wir uns auch langsam fertig gemacht um dieses Mal in unserem Stammpub zu Speisen und eventuell ein letztes Billiardspiel zu tätigen. Wir haben es uns einfach richtig gut gehen lassen :)





Alles ratze-putze leer gegessen :)
Der Abend war auch nicht allzu lang, da wir ziemlich fertig waren vom Tag. Deshalb gab es auch kein weiteres Billiardspiel und die 2 Ians und David haben wir somit auch nicht mehr gesehen. Dennoch war es sehr lustig, als wir uns noch über Leguane und mögliche Kombinationen, wer mit wem Billiard spielen soll, geredet. Somit haben wir also unsere letzte (Horror-)nacht angetreten.

Wie man sieht.. Isle of Skye hat nicht nur Spuren bei mir hinterlassen...


Letzter Stop unserer Reise: Glasgow

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